Persönliche Beschreibung
Warum man im Jahr 2005 noch das
Kapital lesen sollte
Es war einmal vor langer Zeit,
da hat sich einer eingehend Gedanken
über eine Produktionsweise namens
Kapitalismus
gemacht und sie in einem dicken Buch
mit dem Titel Das KAPITAL. Kritik der
Politischen
Ökonomie niedergeschrieben. Dort ist
vieles über Geld, Gewinn, Lohn, Kredit
und manches
mehr, was den Kapitalismus so
ausmacht, zu lesen. Wie gesagt, das
ist schon
lange her.
Damals
... wurde der Reichtum der
Gesellschaft in der Form von Waren
produziert. Die
hatten alle
einen Preis, der bezahlt werden
musste, wenn man die Ware erstehen
wollte. So
waren alle
Bedürfnisses erst einmal recht wirksam
vom Zugriff auf die Güter getrennt und
jeder
gezwungen, über ausreichend Geld zu
verfügen, um sich sein Leben
einzurichten.
Also
musste jeder auch eine Geldquelle
auftun, um seinen Anteil am produzierten
Reichtum zu
erwischen und über die Runden zu
kommen. Dabei waren alle frei und gleich.
...hatten viele nichts als ihre
Arbeitskraft, um das nötige Geld für
ihren
Lebensunterhalt zu
verdienen. Die mussten sich nach einem
Geldbesitzer umschauen, der einen
Bedarf nach
dieser altmodischen Ware hatte und sie
kaufte. Von denen gab es auch welche,
die hießen
Kapitalisten. Sie hatten genug Geld,
mit dem sie nicht nur Fabriken und
Maschinen
erstanden, sondern auch die
Arbeitskraft der Arbeiter, über die
sie nun für eine
bestimmte
Zeit das Kommando haften.
...blieben die meisten Arbeiter ein
ganzes Leben lang vom Lohn abhängig, den
ihnen ein
Kapitalist bezahlte. Manchmal änderte
sich ihr Lebensschicksal aber auch rapide
und
grundlegend. Bisweilen ergab es sich
nämlich, dass sie an den immer moderner
werdenden
Arbeitsplätzen überflüssig wurden,
wenn zum Beispiel neue Maschinen vom
Kapitalisten
angeschafft wurden. Damit die Arbeit
leichter zu machen und zu verkürzen, wäre
nicht der
Sinn der Sache gewesen und fi